Kostal Geräte

Kostal Geräte

Nachfolgende Anleitung erklärt die Anbindung und Parametrierung von Kostal Wechselrichter & Batteriesystemen zur Integration der PV-Daten & Batteriedaten in das SMARTFOX-Monitoring.

Wir haben den Inhalt dieser Dokumentation auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft. Dennoch können Abweichungen, verbleibende Fehler und Auslassungen nicht ausgeschlossen werden, sodass wir für dadurch eventuell entstandene Schäden keine Haftung übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden jedoch regelmäßig überprüft und notwendige Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten. Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

 

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Alle Rechte & technische Änderungen vorbehalten.

© DAfi GmbH

 

1. Erforderliche Komponenten

  • Smartfox Pro / Pro 2 / Pro 3

    • Softwarestand 00.01.15.xx oder höher

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Wechselrichter Serie

Schnittstelle Monitoring

PV-Daten Monitoring

Batterie Monitoring

aktive Batterie-steuerung

Zählerersatz via RS485 Schnittstelle

Wechselrichter Serie

Schnittstelle Monitoring

PV-Daten Monitoring

Batterie Monitoring

aktive Batterie-steuerung

Zählerersatz via RS485 Schnittstelle

Plenticore G1

LAN, WLAN

Plenticore G2

LAN, WLAN

Plenticore G3

LAN, WLAN

Penticore (plus, BI) 3.0-10

LAN, WLAN

PIKO IQ 3.0-10

LAN, WLAN

PIKO 3.0-36

LAN, WLAN

PIKO CI 30/50/60

LAN, WLAN

PIKO < FW5.0 3.0-10.1

LAN

KOSTAL PIKO BA 6.0-10

LAN

Kostal-Serie

 

a. KOSTAL PLENTICORE (plus, BI) 3.0-10

b. KOSTAL PIKO IQ 3.0-10

c. KOSTAL PIKO 3.0-36

d. KOSTAL PIKO CI 30/50/60

e. KOSTAL PIKO < FW5.0 3.0-10.1

f. KOSTAL PIKO BA 6.0-10

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2. Kostal Serie

 

Dieses Kapitel erklärt die notwendige Konfiguration zur Verbindung von SMARTFOX mit der Kostal Serie.

2.1 Anschluss

Die Kommunikation mit den Kostal Wechselrichtern erfolgt via Modbus TCP. Verbinden Sie dazu die beiden Geräte mittels einer geeigneten Steuerleitung (z.B. CAT6 T568A/B). Verwenden Sie am Wechselrichter den Anschluss „LAN“ oder verbinden Sie den Wechselrichter mit WLAN.


Anschlussplan:

ohne Batterie:

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mit Batterie und Zählerersatz:

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Es können bis zu 5 Wechselrichter angeschlossen werden. Der Energiemanager unterscheidet die Wechselrichter anhand der vergebenen Modbus-Adressen (ID) und IP-Adressen.

Hinweis! Die Kostal Plenticore G3 Serie benötigt ein KOSTAL Meter am Hauseinspeisepunkt.

 

2.2 Einstellungen am Wechselrichter

  1. Wechselrichter lokal über die IP-Adresse aufrufen (z.B.: 192.168.100.56)

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  1. Einloggen und unter Einstellungen > Netzwerk auswählen

  2. Statische IP-Adresse vergeben

Hinweis! Die im Screenshot gezeigten Netzwerkeinstellungen funktionieren nicht für jedes Netzwerk.

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  1. Anschließen unter Einstellungen > Modbus / Sunspec (TCP) auswählen

  2. Das Häckchen bei “Modbus aktivieren” setzen

  3. Bytereihenfolge “Little-endian (CDAB)” wählen

  4. Den Port auf 1502 stellen

  5. Unit ID auf 71 stellen

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  6. Unter Allgemein > Netzanschluss öffnen

  7. Den eingebauten Energiezähler auswählen

  8. Sensorposition “Netzanschlusspunkt” wählen

  9. Optional: dynamische Wirkleistungsbegrenzung des Wechselrichters aktivieren

  10. Speichern klicken

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2.3 Einstellungen am Smartfox

  1. Anmelden auf: my.smartfox.at oder lokal über die IP-Adresse auf das Gerät zugreifen

Schritt 2 bis 5 kann nur auf my.smartfox.at durchgeführt werden!

  1. Menü: Einstellungen > Meine Geräte > Basisdaten

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  1. Optionen aktivieren:

    • „Eigenverbrauch aktiviert“

    • „Gesamtverbrauch aktiviert“

  2. Max PV Power in Watt eintragen

  1. Fronius Push Service deaktivieren!

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2.4 Wechselrichter hinzufügen

  1. Menü: Einstellungen > Wechselrichter

  2. Auf „+“ klicken:

    • Modell: KOSTAL Piko Gen 1&2 oder
      KOSTAL Plenticore oder
      KOSTAL PIKO IQ oder
      KOSTAL PIKO CI oder
      KOSTAL Plenticore G3

    • IP-Adresse eingeben

    • Modbus-Adresse eintragen

    • (Optional) Name & Farbe zuweisen

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Wechselrichter_TCP.png

 

Hinweis! Werden mehrere Wechselrichter angebunden, diesen Schritt wiederholen!

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2.5 Batterie hinzufügen

Die Batterieansteuerung kann entweder vom SMARTFOX Energiemanager durchgeführt werden oder mittels Wechselrichter erfolgen.

Soll der Batteriespeicher mittels dyn. Stromtarifen geladen werden, ist die Auswahl „Option a“ erforderlich!

 

Option a: Batterieansteuerung durch SMARTFOX (Modus Control)

Option b: Batterieansteuerung durch den Wechselrichter

 

  1. Menü: Einstellungen > Batterie

  2. Auf „+“ klicken:

    • Modell: Kostal (BYD, LG, …) oder Kostal Ctrl. setzen

    • (Optional) Farben für Ladeleistung & SOC wählen

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2.5.1 Option a: Batteriesteuerung durch SMARTFOX Pro (Bat. Control)

  1. Optional: Farbe wählen, mit der die Lade/Entladeleistung in den Diagrammen dargestellt wird

  2. Optional: Farbe wählen, mit der der SOC in den Diagrammen dargestellt wird.

  3. Die Modbus Adresse des Wechselrichters eintragen, an dem die Batterie angeschlossen ist  (Standard = 247)

  4. Zielwert Ladung: Zielwert in Watt eintragen, auf den während der Batterieladung geregelt werden soll. (Standardeinstellung = 0W).

  5. Zielwert Entladung: Zielwert in Watt eintragen, auf den während der Batterieentladung geregelt werden soll. (Standardeinstellung = 0W).

Um nicht mit anderen Regelsystemen zu kollidieren bzw. Prioritäten in der Ansteuerung zu ändern, kann der Zielwert jeweils variiert werden. Beispielsweise wird bei einem Zielwert von -200W konstant ins Netz eingespeist oder mit +200W konstant aus dem Netz bezogen.

  1. Leistung: Die maximale Lade- Entladeleistung festlegen (abhängig von AC-Ausgangsleistung des Wechselrichtermodels und Batteriegröße; siehe Herstellerdatenblatt)

  2. Min. SOC: Minimal gewünschten SOC (State of Charge, Batterieladestand) in Prozent % eintragen (Standard = 8%)

  3. Mit „OK“ bestätigen

Batterie_TCP_Ctrl.png

 

 

2.5.2 Batterieladung mittels dynamischem Stromtarif

  1. Dynamischer Stromtarif muss aktiviert sein.

  2. Option a - Battery Control muss gewählt sein

Danach stehen folgende Einstellungen zur Verfügung:

Energietarif Einschaltpreis:

Wird der eingetragene Strompreis [cent] unterschritten, aktiviert SMARTFOX die Batterieladung und nutzt somit automatisch die günstigen Tarifzeiten.

 

Energietarif Einschaltdauer:

Dazu wird eine Schaltzeit parametriert z.B. 6 Stunden und eine Einschaltdauer z.B. 3 Stunden, der Energiemanager lädt die Batterie in den 3 günstigsten Stunden, im Zeitfenster der 6 Stunden.

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2.5.3 Option b: Batteriesteuerung durch Wechselrichter

  1. Im Menü „Batterie“ prüfen, ob die Batterie Kostal (BYD, LG, …) ausgewählt wurde oder bei Bedarf selbstständig setzen.

  2. Optional: Farbe wählen, mit der die Lade/Entladeleistung in den Diagrammen dargestellt wird

  3. Optional: Farbe wählen, mit der der SOC in den Diagrammen dargestellt wird.

  4. Die IP-Adresse des Wechselrichters eingeben.

  5. Die Modbus Adresse des Wechselrichters eintragen, an dem die Batterie angeschlossen ist (Standard = 1)

  6. Mit „OK“ bestätigen

Batterie_TCP.png

 

Neustart durchführen:
Manchmal wird die Verbindung zwischen den Geräten erst nach einem Neustart des SMARTFOX Energiemanagers wiederhergestellt.

👉 Anleitung:
Drücken Sie die Pfeil-hoch und Pfeil-runter Tasten gleichzeitig für 5 Sekunden, um das Gerät neu zu starten.

Ihr SMARTFOX ist nun für die Kommunikation mit einem Kostal-Wechselrichter inklusive Batterie bereit.

 

 

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