Studer
Nachfolgende Anleitung erklärt die Anbindung und Parametrierung von Studer Wechselrichter &
Batteriesystemen zur Integration der PV-Daten & Batteriedaten in das SMARTFOX-Monitoring.
Wir haben den Inhalt dieser Dokumentation auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft. Dennoch können Abweichungen, verbleibende Fehler und Auslassungen nicht ausgeschlossen werden, sodass wir für dadurch eventuell entstandene Schäden keine Haftung übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden jedoch regelmäßig überprüft und notwendige Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten. Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.
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1. Erforderliche Komponenten
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2. Anschluss und Konfiguration
Die Kommunikation mit dem Studer Next3 Wechselrichter erfolgt über das Netzwerk via TCP. Studer Nx-interface und SMARTFOX müssen sich dafür im selben Netzwerk befinden.
Es können bis zu 5 Wechselrichter gleichzeitig ausgelesen werden. Diese können via „Daisy-Chain-Verfahren“ angeschlossen werden. Dabei gilt ein Wechselrichter als „Master-Wechselrichter“, an dem die Nx-interface Schnittstelle verbunden ist. Diese wird mit dem SMARTFOX via TCP verbunden. Die restlichen Wechselrichter werden über die Studer Nx-bus Schnittstelle miteinander verbunden. Es kann eine Batterie angeschlossen werden.
2.1 Anschlusschema
2.2 Einstellungen am Wechselrichter
Ziel
Aktivierung und Konfiguration von Modbus TCP am next3, sodass das Gerät von SMARTFOX ausgelesen werden kann.
Je nach Softwarestand können die genauen Schritte abweichen, Ziel ist aber immer die Aktivierung von Modbus TCP.
🧭 1. Navigation zur Modbus-Konfiguration
Am Gerät ins Hauptmenü wechseln
„Monitoring“ auswählen
In das Menü „Modbus configuration“ wechseln
⚙️ 2. Modbus aktivieren
Im Menü „Modbus configuration“ den Punkt „Modbus mode“ auf ON stellen
Als Modbus-Typ TCP auswählen
Einstellungen speichern / bestätigen
🌐 3. IP-Adresse & Netzwerkhinweise
Die angezeigte IP-Adresse wird automatisch vom DHCP-Server vergeben
Der DHCP-Server muss dem next3 immer dieselbe IP-Adresse zuweisen
(z. B. über DHCP-Reservierung anhand der MAC-Adresse)
4. Modbus TCP Parameter
Parameter | Wert / Hinweis |
|---|---|
Modbus Mode | ON |
Modbus Typ | TCP |
IP-Adresse | vom DHCP-Server |
Modbus TCP Port | 502 (Standard) |
Base Address | 0 (Standard) |
Modbus TCP Status | muss auf „OK“ wechseln |
👤 5. Benutzerrechte prüfen (wichtig!)
Falls Modbus-Einstellungen nicht änderbar sind:
Menü „Benutzerebene“ öffnen
Benutzerrolle auf „Expert“ setzen
Ggf. Code für Expert-Ebene eingeben
Danach erneut die Modbus-Konfiguration aufrufen
➡️ Ohne Expert-Benutzerebene ist keine vollständige Modbus-Konfiguration möglich.
✅ 6. Abschluss & Kontrolle
Modbus TCP ist korrekt aktiviert, wenn:
Modbus Mode = ON
TCP ausgewählt
Port 502
Gültige IP-Adresse angezeigt wird
Anschließend kann das Gerät mit der DHCP-IP-Adresse eingebunden werden
2.3 Einstellungen am Energiemanager
Anmelden auf: my.smartfox.at oder lokal über die IP-Adresse auf das Gerät zugreifen
Geräteparametrierung öffnen
Menüpunkt „Wechselrichter“ wählen
Auf das Plus-Symbol klicken, um einen neuen Wechselrichter hinzuzufügen
Modell „STUDER NEXT3“ wählen
Optional: Bezeichnung eingeben, mit der der Wechselrichter in der Live-Übersicht angezeigt wird.
Optional: Farbe wählen, mit der der Wechselrichter in den Diagrammen dargestellt wird.
Die am nx-interface angezeigte IP Adresse eingeben
Die am Wechselrichter eingestellte Modbus Adresse eintragen (Standard = 247)
Optional: Ist der Modbus Port am Wechselrichter aktiviert, kann die IP-Adresse vom SMARTFOX Pro automatisch gefunden werden.
Optional: Es kann ein manueller Scan nach Wechselrichtern im Netzwerk gestartet werden. (Modbus am Wechselrichter muss aktiviert sein!)
Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden, mit „OK“ bestätigen
Im Menü „Batterie“ prüfen, ob die Batterie „STUDER Next 3“ ausgewählt wurde oder bei Bedarf selbstständig setzen.
Das Hybridystem ist nun eingebunden.
Hinweis! Werden mehrere Wechselrichter angebunden, die Schritte 10-18 wiederholen.
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